Mittwoch, 18. Juli 2018
Notruf: 112      Polizei: 110      Krankentransport: 0451/19222      Ärztlicher Bereitschaftsdienst: 116117

Schutzbekleidung

Blauzeug

Das sogenannte Blauzeug besteht aus:

-Dunkelblauer Cargohose

-Dunkelblauem T-Shirt

-Dunkelblauem Pullover mit Rücken- und/oder Brustaufschrift "Feuerwehr" + ggf. Ortsteil

Das Blauzeug wird bei Diensten und Übungen getragen, sowie bei Veranstaltungen, die ein weniger förmliches Auftreten erfordern. Die Feuerwehr Travemünde setzt zudem häufig ein Basecap in Dunkelblau mit roter oder gelber "36" und "Feuerwehr Travemünde" auf.

 

 

Ausgehuniform

Die Ausgehuniform: 

-Dienstmütze

-Uniformhemd weiß 

-Binder schwarz

-Uniformrock dunkelblau

-Uniformhose schwarz

 

Die Ausgehuniform wird zu festlichen Anlässen, Empfängen und Versammlungen getragen. Sie wird von der Hansestadt Lübeck gestellt. Orden, Verdienstspangen und Ehrenzeichen werden an der linken Brustseite befestigt. 

Die Schulterstücke zeigen den Rang des Feuerwehrangehörigen.

 

 

Feuerwehrschutzanzug

Auch persönliche Schutzausrüstung genannt:

-Helm mit Klarsichtvisier und Nacken-schutz (nachrüstbar mit Helmlampe und Hollandtuch)

-Schutzjacke, Marke Nomex, feuerfest aus Aramidfasern.

-Handschuhe aus Leder.

-Schutzhose, feuerfest aus Aramid-fasern mit integrierten Kniepolstern.

-Sicherheitsstiefel, durchtrittsicher und

antistatisch, mit Stahlkappe. Kettensägenschutz.

Die persönliche Schutzausrüstung der Feuerwehr Travemünde wird bei jedem Einsatz von den Kameraden getragen. Die Einsatzkleidung ist  feuerbeständig, wasserabweisend und bietet ausreichend Wärme bei Einsätzen in der kalten Jahreszeit. Der Helm schützt den Kopf gegen herabfallende Teile und das integrierte Visier schützt vor Verletzungen des Gesichts. Auf diesem Foto trägt der Kamerad die vorgeschriebene Warnweste für Einsätze im Straßenverkehr, die trotz Leuchtstreifen auf der Schutzkleidung Pflicht ist. Ebenfalls stehen den Feuerwehrkameraden die Feuerwehr-Haltegurte zu, die bei den Atemschutzgeräteträgern Pflicht sind.

 

 

 

Atemschutz

-Atemschutzmaske

-Pressluftatmer mit Totmannmelder

-Feuerwehr-Haltegurt mit Karabinerhaken zum Absichern in Höhen und Handbeil.

-Handschuhe, feuerfest aus Aramid-fasern für Atemschutzgeräteträger

 

Diese Atemschutzgeräteträgerin trägt diesselbe Schutzkleidung, wie der über ihr abgebildete Kamerad. Ergänzt wird die

Ausrüstung durch umluftunabhängigen Pressluftatmer mit Atemschutzmaske, Feuerwehr-Haltegurt, feuerfeste Handschuhe,

Handsprechfunkgerät, Handlampe und Rettungsleine.

 

 

Hitzeschutzbekleidung

-Hitzeschutzanzug

-Hitzeschutzhandschuhe

-Hitzeschutzschuhe

 

Dieser Hitzeschutzanzug Form III dient dem Schutz des Brandbekämpfers bei extremen Temperaturen. Während die normale, feuerfeste Schutzkleidung nur eine kurzen Beflammung aushält, vermag dieser Schutzanzug über Minuten einer direkten Beflammung standzuhalten. Trotzdem ist er in erster Linie nur dafür gedacht, dem Träger den längeren Aufenthalt in stark wärmebelastetem Gebiet zu ermöglichen. Getragen wird der HSA über die komplette Schutzausrüstung inkl. Atemschutz. Er ist einteilig, hat einen mehrlagigen Innenanzug, eine Metallbeschichtung, die die Strahlungshitze fernhält und verfügt über eine goldbedampfte Sichtscheibe. Beim Anziehen sind zwei zusätzliche Personen nötig.  

 

 

Schnittschutzbekleidung

-Schnittschutzhose

-Forsthelm

 

 

Bei Einsätzen mit Windbruch oder anderen Szenarien, bei denen der Einsatz einer Motorkettensäge nötig ist, wird die Persönliche Schutzausrüstung ergänzt. Über die Schutzhose -und Jacke wird die Schnittschutzhose gezogen, deren lose eingewebte, reissfeste Fäden eindringende Sägeblätter stoppt. Anders als die Feuerwehrhelme, verfügt der Forsthelm über ein Visier aus Drahtgewebe oder durchsichtigem Nylon zum Schutz der Augen und des Gesichts. Das Drahtvisier verhindert ein zerkratzen durch Äste und zusätzlich sammeln sich hinter dem heruntergezogenen Visier keine giftigen Abgase der Motorsäge. Der Forsthelm hat außerdem einen integrierten Ohrenschutz und einen Sonnenschutzschild. Unsere Feuerwehrstiefel erfüllen zusätzlich die Schnittschutzkl. 2.

 

 

Wathose

-Wathose mit eingenähten Gummistiefeln

 

Die Wathose ist eine brusthohe, kunststoffbeschichtete Hose, die im Einsatzfall vor Nässe schützt. Die Gummistiefel sind an der Wathose vernäht, die Nähte sind verschweißt. Ergänzend kann man noch auf Säureschutzhandschuhe zurückgreifen, die bis zu den Ellenbogen reichen. Die Wathose kommt bei überfluteten Gebäuden, Hochwasser und Einsätzen an Flüssen, flachen Seen und am Meer zum Einsatz